Archiv der Kategorie: Einsatzabteilung

Rohbaubesprechung für das Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 (HLF 20) bei der Albert Ziegler GmbH

Am Montag, den 19. Februar 2018 fuhren die Mitglieder des Arbeitskreises „Fahrzeugbeschaffung“ zur Albert Ziegler GmbH nach Giengen, um bei der Rohbaubesprechung die letzten Details am HLF 20 zu besprechen und Geräte für den Einbau bereit zu stellen.

Die detaillierten Vorplanungen für das Fahrzeug, entsprechend den Einsatzanforderungen in Bad Zwesten, begannen schon im Jahr 2016.

Nach dem der Förderbescheid des Landes Hessen vorlag, wurden die Ausschreibungen für das Fahrgestell und den Fahrzeugaufbau in der Hessischen Ausschreibungsdatenbank veröffentlicht.

Nachdem Eingang der verschiedenen Angebote der Anbieter wurden diese gesichtet und geprüft. Die Ergebnisse der Ausschreibungen wurden dem Gemeindevorstand zur Beschlussfassung vorgelegt.

Das Fahrgestell konnte im Februar 2017 bei der MAN AG in Auftrag gegeben werden. Den Auftrag für den Fahrzeugaufbau erhielt die Albert Ziegler GmbH.

Im April erfolgte die Bauvorbesprechung mit dem Ziegler-Gebietsleiter Jörg Winter

Im Juli 2017 wurden bei einem Besuch im Werk in Giengen die Eckpunkte für den Aufbau und die Ausstattungen mit den Herren Ostrowski, Tontch und Schwarze von der Firma Ziegler besprochen. In der Folge wurde detaillierte Pläne für den Aufbau erstellt, das Fahrzeugdesign abgestimmt sowie noch kleinere Planänderungen vorgenommen.

Die Auslieferung des Fahrgestells durch MAN AG, an die Albert Ziegler GmbH, erfolgte Anfang September.

Nun konnte die Firma Ziegler mit dem Fahrzeugaufbau beginnen. Anfang Februar wurde der Aufbau auf das Fahrgestell aufgesetzt und der Innenausbau begann.

Bei der Rohbaubesprechung wurden dann die vorliegenden genehmigten Aufbaupläne mit dem Original verglichen. Es stellte sich heraus, dass die Verantwortlichen von der Firma Ziegler und aus Bad Zwesten sehr gut vorgearbeitet hatten. Lediglich drei kleinere Änderungen mussten noch vorgenommen werden.

Es folgen nun noch die weiteren Ausbauarbeiten am Fahrzeugaufbau sowie an der Mannschaftskabine. Das Fahrzeug erhält noch seine Beklebung. Die Ziegler Qualitätssicherung wird das Fahrzeug noch einmal auf „Herz und Nieren“ prüfen. Das komplette Fahrzeug wird anschließend noch einmal durch den technischen Prüfdienst des Landes Hessen (Medical Airport Service) abgenommen. Anschließend erfolgt dann noch die TÜV-Abnahme, damit das Fahrzeug zugelassen werden kann.

Wie man diesen Ablauf entnehmen kann, erkennt man gut, dass ein Feuerwehrfahrzeug nicht „von der Stange“ gekauft werden kann. Zwischen dem Auftrag und der Auslieferung können, bei allen Anbietern, so schon einmal bis zu 16 Monate liegen.

Wenn der Terminplan eingehalten wird, kann das Fahrzeug voraussichtlich Mitte April bei der Albert Ziegler GmbH abgeholt werden.

Die offizielle Indienststellung erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden.

Zusammen sind wir stark – Bauhof und Feuerwehr Bad Zwesten beschaffen gemeinsamen Gabelstapler

Bad Zwesten. Nachdem der Hubwagen der Feuerwehr Bad Zwesten defekt war und zur Bestückung des Hochregales im Feuerwehrhaus mindestens eine kostspielige Reparatur anstand wurde nach einer Baubesprechung mit Uwe Otto von der Gemeinde eine Idee geboren. Der Bauhof plant ebenfalls ein Hochregal in das neben dem Feuerwehrhaus befindliche Gebäude auf der Sammelstelle einzubauen, auch hierfür wird ein Stapler benötigt. Somit beschloss man einen gebrauchten Gabelstapler gemeinsam zu beschaffen. Der Kostenrahmen wurde mit 10.000 festgelegt und der Gerätewart der Feuerwehr, Tobias Bachmann, machte sich auf die Suche und wurde schnell fündig. Nachdem der Gemeindevorstand zustimmte wurde, das Gerät beschafft und die Gemeinde übernahm einen Anteil von 7.000 € und der Feuerwehrverein steuerte 3.000 € bei.

Bürgermeister Michael Köhler freute sich über die tolle und unkomplizierte Kooperation mit der Feuerwehr.  „Die Feuerwehr und die Gemeinde partizipieren gleichermaßen von einer engen Zusammenarbeit, wie man hier am Beispiel der Beschaffung des Gabelstaplers exemplarisch sieht. Beide Organisationen sind dadurch die Gewinner.“ Durch den Gabelstapler werde die Lagerung von Waren  deutlich vereinfacht. Zusätzlicher Vorteil: Sowohl die Gemeinde als auch die Feuerwehr sparen durch die gemeinsame Beschaffung einen respektablen Geldbetrag ein, so der Bürgermeister.

Auch die Ausbildung für weitere Führerscheine für den Gabelstapler werden die Feuerwehr und der Bauhof zusammen organisieren und durchführen.von links stellv. Wehrführer Christopher Losekamp, Wehrführer Marc Bachmann, Gemeindebrandinspektor Björn Nöchel, Erster Beigeordneter Dieter Kraushaar, Gerätewart Tobias Bachmann, Christian Ellrich (Bauhof), Uwe Otto (Bauverwaltung), Bürgermeister Michael Köhler vor bzw. auf dem neuen Arbeitsgerät

Weihnachtsbaumsammelaktion 2018

Wie in vielen anderen Ortschaften wurden gestern auch in Bad Zwesten die ausgedienten Weihnachtsbäume durch die Jugendfeuerwehr eingesammelt. Unterstützt wurden die Jugendlichen von der Einsatzabteilung und insgesamt 5 Schleppergespannen.

Am frühen Nachmittag war es dann nach ca. 4 1/2 Stunden Arbeit geschafft. Eingesammelt wurden 366 Tannen und ein Spendenbetrag, mit welchem die verschiedenen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr in 2018 finanziert werden.

Wenn Sie noch die Gelegenheit nutzen möchten, unserer Jugendfeuerwehr eine Spende zukommen zu lassen, können Sie das unter folgender Bankverbindung tun:

Jugendfeuerwehr Bad Zwesten
IBAN: DE 18 5206 1303 0003 2201 68
BIC: GENODEF1BOR

Vielen Dank an alle Spender und Unterstützer! 

Erste Gruppenführerin in Bad Zwesten

Wir gratulieren Jennifer Bachmann zum bestandenen Gruppenführerlehrgang an der Hessische Landesfeuerwehrschule.

Insgesamt kann die Feuerwehr Bad Zwesten – Kerngemeinde auf 3 neue Gruppenführer zurückgreifen, welche ihre Ausbildung in 2017 abgeschlossen haben.

Erstmalig für die gesamte Gemeinde Bad Zwesten hat eine Frau den Gruppenführerlehrgang (F3) besucht. Ebenfalls erstmalig wurde dieser Gruppenführerlehrgang als e-learning-Lehrgang durchgeführt.

Mehr zum e-learning-Lehrgang hier:

https://verwaltung.hessen.de/irj/HLFS_Internet…

Feuerwehr Bad Zwesten im A49- Tunnel

Im Rahmen des gestrigen Übungsdienstes besichtigten die Einsatzabteilungen von Bad Zwesten und Schwalmstadt-Treysa den Tunnel des Neubauabschnittes der BAB 49.

Wir wurden in das Brandschutzkonzept des 899 Meter langen Autobahntunnels eingewiesen. Das Tunnelrettungskonzept der hessischen Landesfeuerwehrschule sieht sieht drei Stichverbindungen und Überflurhydranten, welche durch Zisternen gespeist werden, im Tunnel vor.

Nach der Fertigstellung wird der Tunnel durch die Tunnelleitstelle in Eschwege überwacht.

1.700 Stunden Eigenleistung und Gemeinde Bad Zwesten investiert über 160.000 Euro

Spinde auf dem Flur und in der Dusche, also quasi an jeder freien Stelle im Feuerwehrhaus Bad Zwesten, um die 50 aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung unterzubringen.

Das war definitiv nicht mehr zeitgemäß.

Frauen und Männer teilten sich die alte Umkleide, an duschen nach dem Einsatz war nicht einmal zu denken, so Wehrführer Marc Bachmann bei seiner Ansprache zur Einweihung des neu gestalteten Umkleide- und Sanitärbereiches im Feuerwehrhaus Bad Zwesten.

Wehrführer Marc Bachmann

Nachdem der technische Prüfdienst die Situation in 2013 bemängelte, wurde im 2015 beschlossenen Bedarfs- und Entwicklungsplan eine Erweiterung und Umgestaltung der Umkleide geplant und im Jahr 2016 wurde mit den Bauarbeiten begonnen.

Neu angebaut wurden eine Herrenumkleide für die Einsatzabteilung und die männliche Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie ein Duschraum.

Die bisherige Umkleide wurde zur Damenumkleide umgestaltet. Auch die weiblichen Mitglieder der Jugendfeuerwehr und die Kinder der „Minifeuerwehr“ erhielten hier ihre Spinde. Der bisher als Behelfsumkleide genutzte Duscheraum wurde wieder in einen Wasch- und Duschraum für die weiblichen Mitglieder der Einsatzabteilung umgebaut.

Die Mitglieder der Einsatzabteilung halfen beim Aus- und Umbau fleißig mit und konnten 1.700 Stunden an Eigenleistung, in fast allen Gewerken, vorweisen. Würde man nur den Mindestlohn zu Grunde legen käme ein Summe von weit über 15.000 € zusammen, die der Gemeinde an Kosten für den Umbau eingespart wurden.

Begeistert und erfreut zeigte sich Bürgermeister Michael Köhler über den großen Einsatz beim Umbau und die Anzahl der geleisteten Stunden. Er betonte, dass diese Eigenleistung ja zusätzlich zum normalen Einsatz- und Übungsdienst, also nochmal on Top geleistet wurde. „Ohne euren Einsatz stünden wir jetzt nicht in so neuen und schönen Räumen“, so Köhler.

Das Feuerwehrehrenamt ist nicht mit Geldaufzuwiegen, betonte der Vorsitzende der Gemeindevertretung Manfred Paul.

Menschen, die sich unentgeltlich für die Sicherheit der Allgemeinheit einsetzten, müsse man gute Rahmenbedingungen schaffen, da waren sich alle Redner einig.

Weiter ging Pfarrer Peter Zschoche im vorangegangen Gottesdienst, er bezeichnete alle Rettungskräfte als den verlängerten Arm Gottes, die immer dann ausrücken, wenn jemand in Not ist.

Pfarrer Zschoche forderte auch alle Anwesenden auf, immer dann wenn irgendwo ein Martinshorn oder eine Sirene zu hören ist, kurz inne zu halten und ein kleines Gebet für die Person in Not und die Rettungskräfte zu sprechen.

Schlüsselübergabe in den neuen Umkleideräumen der Einsatzabteilung

von links: Gemeindebrandinspektor Björn Nöchel, stellv. Gemeindebrandinspektor Michael Brokmann, Vors. der Gemeindevertretung Manfred Paul, stellv. Wehrführer Christopher Losekamp, Wehrführer Marc Bachmann, Bürgermeister Michael Köhler und Pfarrer Peter Zschoche bei der symbolischen Schlüsselübergabe in der neuen Herrenumkleide.

Text und Fotos: Christian Rinnert

Feuerwehrerlebnistag lockte zahlreiche Besucher

Alle zwei Jahre am 3. Oktober präsentiert sich die Feuerwehr der Kurgemeinde der Öffentlichkeit beim Feuerwehrerlebnistag.

Das der Name Programm ist konnten die Besucher live miterleben und ausprobieren. Es wurde nicht nur Feuerwehrarbeit vorgeführt und Ausrüstung gezeigt.

Jeder, der wollte durfte selber Atemschutzgeräte auf dem Rücken tragen, mit Kettensägen arbeiten oder mit hydraulischem Rettungsgerät einem Auto zu Leibe rücken, alles natürlich unter fachkundiger Aufsicht von Feuerwehrleuten und in entsprechender Schutzkleidung. Alle Abteilungen der Brandschützer präsentierten sich, von den kleinsten der „Mini-Feuerwehr“ über die Jugendfeuerwehr bis hin zur Einsatzabteilung.

Brandcontainer im Einsatz

Der Angriffstrupp geht vor und löscht den Zimmerbrand

Beeindruckend für die Zuschauer waren die Vorführungen. Die Feuerwehr Bad Zwesten hatte sich den Brandcontainer der Feuerwehr Zimmersrode ausgeliehen und zeigte dem Publikum, wie schnell eine normale Zimmereinrichtung in Flammen steht und wie viel Zeit vom Notruf bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vergeht. Ausführlich durch einen Moderator erläutert und erklärt.

Die Wohnung brennt und die Mannschaft bereitet den Löschangriff vor.
Brandbekämpfung bei Gasaustritt

Zusätzlich gab es Vorführungen an einer offenen Gasflamme und es wurde gezeigt, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht.

So kann es aussehen, wenn man mit Wasser versucht eine brennende Friteuse zu löschen.

Hüpfburg

Für die kleinen Besucher war eine Hüpfburg und ein Bungeerun aufgebaut und natürlich durfte eine Station mit Wasserspritzen für Kinder nicht fehlen.

Domenic Reiber zeigt Kristin Lange den Umgang mit der Rettungsschere

Am Ende des Tages konnten die Brandschützer eine positive Bilanz ziehen, das Wetter spielte mit und viele Besucher konnten sich informieren. Einige traten sogar spontan als passives Mitglied der Feuerwehr bei.

1200 Jahre Bad Zwesten

Auch die Feuerwehr Bad Zwesten engagiert sich bei der Jubiläumsfeier!

Wir stellen von Freitag bis Sonntag eine Wachbereitschaft, damit aufgrund der örtlichen Umleitungen, die 10-minütige Hilfsfrist eingehalten werden kann.

Am Sonntag nehmen wir mit der Jugendfeuerwehr und der Minifeuerwehr, einem Traktor mit einem Tragkraftspritzenanhänger sowie einem Motivwagen am Festzug teil

Einsatzübung FwDV 3

Beim heutigen Übungsdienst der Feuerwehr Bad Zwesten wurde ein Brand in einer Industriehalle angenommen. Bei „Nullsicht“ wurden eine größere Lagerhalle und weiter Räumlichkeiten von mehreren Trupps unter Atemschutz auf vermisste Personen abgesucht.

Die realitätsnahen Sichtverhältnisse wurden durch spezielle Verdunklungsblenden, welche vor die Atemschutzmasken geklemmt werden, hergestellt.

An einem zweiten Einsatzabschnitt wurde von einem weiteren Trupp unter Atemschutz die Brandbekämpfung auf dem Flachdach der Halle durchgeführt, auf das sich der Trupp mit der Steckleiter Zugang verschaffte.

Die Übung war der Abschluss des Ausbildungsblocks FwDV 3 (Feuerwehr-Dienstvorschrift) 3 „Einheiten im Brand- und Hilfeleistungseinsatz“. Der Ausbildungsblock beinhaltete eine theoretische und zwei praktische Einheiten.

Vielen Dank an Sven König, Natascha Rath und Domenic Schleifer für die Vorbereitung.