Übernachtung und Tatzen-Abnahme in Bad Zwesten

Bad Zwesten. Eine Tatzen-Abnahme ist schon etwas Besonderes für die Kinderfeuerwehr, aber eine Tatzen-Abnahme mit einer vorherigen Übernachtung im Feuerwehrhaus ist etwas ganz besonderes. Das jedenfalls dachten sich Lena Hackenberg, Jana Ritter, Claudia Ritter, Michelle Haug und Stefan Schauka und planten nicht nur eine einfache Tatzen-Abnahme. Kurzerhand luden sie die Kinder der Mini-Feuerwehr Bad Zwesten zum Übernachten im Feuerwehrhaus Bad Zwesten ein. Letzten Samstag war es endlich soweit.Mini-Feuerwehr und Betreuer im zum Schlafsaal umfunktionierten Schulungsraum des Feuerwehrhauses

Die Kids bezogen das Feuerwehrhaus Bad Zwesten. Damit alle gut auf die Abnahme am Sonntag vorbereite waren wurden noch einmal alle Stationen geübt. Bei der Tatze gilt es mehrere Stationen zu Absolvieren, wie z. B. einen Notruf richtig absetzen, Knoten binden, Feuerwehrgeräte erklären oder richtiger Umgang mit einem Streichholz.

Nach der Trainingseinheit gab es für alle Pizza, eigentlich eine Feuerpizza aus der Glut eines Lagerfeuers. Da das Feuer anscheinend nicht heiß genug war, wurde doch der Backofen zur Hilfe genommen. Bevor es dann in die Betten bzw. Luftmatratzenging gab es Spiele und eine kleine Wanderung.

Clara unter Anleitung von Betreuer Stefan beim Zielspritzen

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen ging es dann los. Alle Stationen wurden absolviert. Unter Applaus der Elternnamen die Kids der Mini-Feuerwehr Bad Zwesten mit stolz geschwellter Brust die Abzeichen und die Urkunden entgegen.

Wehrführer Marc Bachmann (links) und Bürgermeister Michael Köhler (2. links) zusammen mit dem Betreuerteam Stefan Schauka, Michelle Haug, Lena Hackenberg und Claudia Ritter und den Kindern der Mini-Feuerwehr Bad Zwesten

Hintergrund: Die Mini-Feuerwehr Bad Zwesten wurde in 1998 gegründet. Damals war es gesetzlich noch nicht möglich Kinder unter 10 Jahre in die Feuerwehr aufzunehmen. Als eine der ersten im Schwalm-Eder-Kreis gründete der Feuerwehrverein eine Vereinsabteilung. Der Kurort gilt somit als Vorreiter in Hessen, erst mit einer Gesetzesänderung im Jahr 2007 war es möglich Kinderfeuerwehren als offizielle Abteilung der öffentlich-rechtlichen Feuerwehr zu Gründen.

In Bad Zwesten wird dieses 20-jährige Jubiläum zusammen mit 45 Jahre Jugendfeuerwehr und 90 Jahre Feuerwehr am 20. Oktober 2018 im Kurhaus des Kurortes gefeiert.

Text und Fotos: Christian Rinnert

Berufsfeuerwehrtag bei der Jugendfeuerwehr Bad Zwesten

Von Freitag auf Samstag veranstalteten die Betreuer und Helfer wieder einen Berufsfeuerwehrtag für die Jugendfeuerwehr.

Die Jugendlichen konnten in 24 Stunden den Alltag eines Berufsfeuerwehr-Manns bzw. Fraus erleben.

Auf dem Dienstplan stand neben dem gemeinsamen Kochen, Unterricht zu den Themen Funk und der Ersten-Hilfe, aber auch Dienstsport nach dem Aufstehen.

Was nicht auf dem offiziellen Dienstplan stand, waren die insgesamt 10 Einsatzlagen, welche von den Jugendlichen abgearbeitet werden mussten.

Wie im echten Leben auch, kamen die Einsätze zu den „ungünstigsten“ Uhrzeiten, wie zum Beispiel um 02:30 Uhr in der Nacht.

An dieser Stelle vielen Dank an alle, die zur Durchführung des Berufsfeuerwehrtages beigetragen haben.

Zeitreise der Feuerwehrsenioren

Kürzlich waren die Senioren der Bad Zwestener Feuerwehren wieder unterwegs. Diesmal war das Ziel der Hessenpark und die Saalburg.

43 Personen stiegen am Donnerstag, den 12. Juli 2018 in den Bus der BKW Bad Wildungen.

Unser Fahrer Gerhard Pachonik holte die Teilnehmer ab 7.00 Uhr an den verschiedenen Abfahrtstellen in den Ortsteilen ab.

Die Reise führte uns über Marburg und Gießen durch die Wetterau bis wir bei Friedrichsdorf die Autobahn verließen und Richtung Taunus fuhren.

Unser erstes Ziel war der „Hessenpark“ bei Neu-Anspach.

Dort bauten wir zuerst unser rustikales Frühstücksbuffet auf, um uns zu stärken.

Dann ging es in das Freilichtmuseum „Hessenpark“, wo wir die vielen, aus allen hessischen Regionen stammenden und im Museum wieder aufgebauten, Häuser bestaunten.

In den liebevoll eingerichteten Gebäuden konnten verschiedene Geschäfte, wie ein Kolonialwarenhandel oder eine alte Apotheke bestaunt werden. Auch eine Schmiede, eine Wassermühle und zwei Windmühlen, das Lager eines Maurerbetriebs, Werkstätten von Korbmachern, Uhrenmachern, eine Druckerei, eine Bäckerei und vieles mehr lud zur Besichtigung ein.

Auch verschiedene Sonderausstellungen geben Einblicke in die vergangenen Zeiten.

Dass der Hessenpark nicht nur ein Museum zum Anschauen ist, merkt man daran, dass dort viele Tiere leben. Besonders der Wurf von 10 kleinen Ferkeln hatte es einigen Teilnehmern angetan. Auch wird anschaulich gezeigt wie der Acker- und Landbau in früheren Zeiten war. Viele alte Getreide-, Kraut- und Gemüsesorten kann man auf angelegten Feldern sehen.

Besonders gespannt war man auf die „Baugruppe Nordhessen“ in der auch Häuser aus der Region, wie z.B. die „Martinsklause“ aus Remsfeld oder die Kirche von Ederbringhausen zu sehen sind. Die „Martinsklause“ wird wieder als gastronomischer Betrieb geführt und lädt daher auch gleich zu einer kleinen Rast und zur Stärkung ein. Natürlich kann man sich auch die Fremdenzimmer ansehen, die mit einem Nachtopf und fließendem Wasser aus der Porzellankanne ausgestattet sind.

Andere zog es in der Mittagspause zum Markplatz wo man sich mit hessischen Spezialitäten auf dem Vorplatz des Gasthofs „Zum Adler“ stärkte.

Dass jedoch die Zeit auch im „Hessenpark“ nicht stillsteht, merkt man daran, dass überall gewerkelt wird. Es entstehen mehrere „neue alte Häuser“ die früher mal irgendwo im Hessenland gestanden haben. Viele weitere alte Gebäude sind noch eingelagert und warten auf ihren Wiederaufbau. An manchen Gebäuden nagt auch der Zahn der Zeit und es muss repariert und restauriert werden. So ist der der „Hessenpark“ immer wieder im Wandel begriffen und beim nächsten Besuch gibt es bestimmt wieder neues Altes zu entdecken.

Man war sich einig, dass man eigentlich viel mehr Zeit für den „Hessenpark“ braucht um alles zu sehen. Manche planten daher schon wieder ihren nächsten Besuch.

Danach trafen wir uns am Bus um den zweiten Teil der „Zeitreise“ zu beginnen. Wir fuhren zum geologischen Landschaftspark „Saalburg – dem Tor zur Antike“.

Im Römerkastell „Saalburg“ bestaunten wir neben den historisch wieder aufgebauten und rekonstruierten Gebäuden auch die zahlreichen Fundstücke aus der Römerzeit in den verschiedenen Ausstellungen. Viele rekonstruierte Gegenstände und Werkzeuge zeigen wie fortschrittlich die „alten Römer“ damals schon waren.

Neben den Befestigungs- und Verteidungsanlagen des Römerkastells konnten wir uns auch ein Bild vom der Größe des Limes, der Grenze des Römischen Reiches zu den Germanen, machen. Immer wieder wurde von den Teilnehmer betont und bestaunt, welche außergewöhnlichen Bauleistungen bereits vor über 2000 Jahren erbracht wurden.

Nachdem man viele Eindrücke gewonnen hatte, nutzte der eine oder andere die Zeit für ein kühles Getränk, ein Eis, Kaffee und Kuchen im Café „Taberna“.

Die Heimreise erfolgte wieder über Gießen bis nach Marburg.
Auf dem Messeplatz bauten wir noch einmal das Buffet auf und bei Brot, Brötchen, Wurst, Käse und leckeren Frikadellen wurde über den schönen Tag gesprochen.
Satt und zufrieden setzten wir die Heimreise fort und waren gegen 20.00 Uhr wieder zu Hause.

Mit Gerhard Pachonik hatte uns die BKW Bad Wildungen wieder einen sehr guten Fahrer zur Verfügung gestellt, der uns sicher durch das Hessenland chauffierte.

Titelverteidigung beim Gemeindepokal!

Beim heutigen Gemeindepokal der Bad Zwestener Jugendfeuerwehren in Wenzigerode konnte die Kerngemeinde ihren 1. Platz aus dem Vorjahr mit 1.400 Punkten verteidigen.

Wir gratulieren unseren 3 Staffeln und den Staffeln der Orteilsfeuerwehren zu ihren guten Leistungen!

Folgende Plätze wurden belegt:
1. Bad Zwesten 1
2. Oberurff
3. Niederurff 1
4. Wenzigerode/ Betzigerode
5. Bad Zwesten 2
6. Bad Zwesten 3
7. Niederurff 2

Mini-Feuer Bad Zwesten auf „großer Fahrt“

Bad Zwesten. Ein Abenteuer der besonderen Art bot sich den Mitgliedern und Betreuerinnen beim vergangenen Übungsdienst der Mini-Feuerwehr.

Die Kameraden der Feuerwehr Oberurff-Schiffelborn waren an die Schwalm gekommen und ließen as Rettungsboot zu Wasser. Das war natürlich noch nicht alles! Ausgestattet mit rettungswesten durften die Kinder in kleinen Gruppen das Boot besteigen und wurden von Holger Dippel über das Gewässer gesteuert.

Vielen Dank allen, die diesen nicht ganz alltglichen Übungsdienst ermglicht haben. (cr)

 

Technische Hilfeleistung geübt

Heute machten wir uns, wie auch schon bei den letzten Übungsdiensten, mit dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF20) und den neuen Gerätschaften vertraut.

An mehreren Stationen wurde u.a. der Umgang mit der Multifunktionsleiter, dem Stab-Fast (zur Stabilisierung eines verunfallten Fahrzeugs) und der Rettungsplattform (für Unfälle mit LKW und Busse) geübt.

Auch im Rahmen des kommenden Übungsdienstes werden wir uns mit dem Thema technische Hilfeleistung befassen.