Zeitreise der Feuerwehrsenioren

Kürzlich waren die Senioren der Bad Zwestener Feuerwehren wieder unterwegs. Diesmal war das Ziel der Hessenpark und die Saalburg.

43 Personen stiegen am Donnerstag, den 12. Juli 2018 in den Bus der BKW Bad Wildungen.

Unser Fahrer Gerhard Pachonik holte die Teilnehmer ab 7.00 Uhr an den verschiedenen Abfahrtstellen in den Ortsteilen ab.

Die Reise führte uns über Marburg und Gießen durch die Wetterau bis wir bei Friedrichsdorf die Autobahn verließen und Richtung Taunus fuhren.

Unser erstes Ziel war der „Hessenpark“ bei Neu-Anspach.

Dort bauten wir zuerst unser rustikales Frühstücksbuffet auf, um uns zu stärken.

Dann ging es in das Freilichtmuseum „Hessenpark“, wo wir die vielen, aus allen hessischen Regionen stammenden und im Museum wieder aufgebauten, Häuser bestaunten.

In den liebevoll eingerichteten Gebäuden konnten verschiedene Geschäfte, wie ein Kolonialwarenhandel oder eine alte Apotheke bestaunt werden. Auch eine Schmiede, eine Wassermühle und zwei Windmühlen, das Lager eines Maurerbetriebs, Werkstätten von Korbmachern, Uhrenmachern, eine Druckerei, eine Bäckerei und vieles mehr lud zur Besichtigung ein.

Auch verschiedene Sonderausstellungen geben Einblicke in die vergangenen Zeiten.

Dass der Hessenpark nicht nur ein Museum zum Anschauen ist, merkt man daran, dass dort viele Tiere leben. Besonders der Wurf von 10 kleinen Ferkeln hatte es einigen Teilnehmern angetan. Auch wird anschaulich gezeigt wie der Acker- und Landbau in früheren Zeiten war. Viele alte Getreide-, Kraut- und Gemüsesorten kann man auf angelegten Feldern sehen.

Besonders gespannt war man auf die „Baugruppe Nordhessen“ in der auch Häuser aus der Region, wie z.B. die „Martinsklause“ aus Remsfeld oder die Kirche von Ederbringhausen zu sehen sind. Die „Martinsklause“ wird wieder als gastronomischer Betrieb geführt und lädt daher auch gleich zu einer kleinen Rast und zur Stärkung ein. Natürlich kann man sich auch die Fremdenzimmer ansehen, die mit einem Nachtopf und fließendem Wasser aus der Porzellankanne ausgestattet sind.

Andere zog es in der Mittagspause zum Markplatz wo man sich mit hessischen Spezialitäten auf dem Vorplatz des Gasthofs „Zum Adler“ stärkte.

Dass jedoch die Zeit auch im „Hessenpark“ nicht stillsteht, merkt man daran, dass überall gewerkelt wird. Es entstehen mehrere „neue alte Häuser“ die früher mal irgendwo im Hessenland gestanden haben. Viele weitere alte Gebäude sind noch eingelagert und warten auf ihren Wiederaufbau. An manchen Gebäuden nagt auch der Zahn der Zeit und es muss repariert und restauriert werden. So ist der der „Hessenpark“ immer wieder im Wandel begriffen und beim nächsten Besuch gibt es bestimmt wieder neues Altes zu entdecken.

Man war sich einig, dass man eigentlich viel mehr Zeit für den „Hessenpark“ braucht um alles zu sehen. Manche planten daher schon wieder ihren nächsten Besuch.

Danach trafen wir uns am Bus um den zweiten Teil der „Zeitreise“ zu beginnen. Wir fuhren zum geologischen Landschaftspark „Saalburg – dem Tor zur Antike“.

Im Römerkastell „Saalburg“ bestaunten wir neben den historisch wieder aufgebauten und rekonstruierten Gebäuden auch die zahlreichen Fundstücke aus der Römerzeit in den verschiedenen Ausstellungen. Viele rekonstruierte Gegenstände und Werkzeuge zeigen wie fortschrittlich die „alten Römer“ damals schon waren.

Neben den Befestigungs- und Verteidungsanlagen des Römerkastells konnten wir uns auch ein Bild vom der Größe des Limes, der Grenze des Römischen Reiches zu den Germanen, machen. Immer wieder wurde von den Teilnehmer betont und bestaunt, welche außergewöhnlichen Bauleistungen bereits vor über 2000 Jahren erbracht wurden.

Nachdem man viele Eindrücke gewonnen hatte, nutzte der eine oder andere die Zeit für ein kühles Getränk, ein Eis, Kaffee und Kuchen im Café „Taberna“.

Die Heimreise erfolgte wieder über Gießen bis nach Marburg.
Auf dem Messeplatz bauten wir noch einmal das Buffet auf und bei Brot, Brötchen, Wurst, Käse und leckeren Frikadellen wurde über den schönen Tag gesprochen.
Satt und zufrieden setzten wir die Heimreise fort und waren gegen 20.00 Uhr wieder zu Hause.

Mit Gerhard Pachonik hatte uns die BKW Bad Wildungen wieder einen sehr guten Fahrer zur Verfügung gestellt, der uns sicher durch das Hessenland chauffierte.

Titelverteidigung beim Gemeindepokal!

Beim heutigen Gemeindepokal der Bad Zwestener Jugendfeuerwehren in Wenzigerode konnte die Kerngemeinde ihren 1. Platz aus dem Vorjahr mit 1.400 Punkten verteidigen.

Wir gratulieren unseren 3 Staffeln und den Staffeln der Orteilsfeuerwehren zu ihren guten Leistungen!

Folgende Plätze wurden belegt:
1. Bad Zwesten 1
2. Oberurff
3. Niederurff 1
4. Wenzigerode/ Betzigerode
5. Bad Zwesten 2
6. Bad Zwesten 3
7. Niederurff 2

Mini-Feuer Bad Zwesten auf „großer Fahrt“

Bad Zwesten. Ein Abenteuer der besonderen Art bot sich den Mitgliedern und Betreuerinnen beim vergangenen Übungsdienst der Mini-Feuerwehr.

Die Kameraden der Feuerwehr Oberurff-Schiffelborn waren an die Schwalm gekommen und ließen as Rettungsboot zu Wasser. Das war natürlich noch nicht alles! Ausgestattet mit rettungswesten durften die Kinder in kleinen Gruppen das Boot besteigen und wurden von Holger Dippel über das Gewässer gesteuert.

Vielen Dank allen, die diesen nicht ganz alltglichen Übungsdienst ermglicht haben. (cr)

 

Technische Hilfeleistung geübt

Heute machten wir uns, wie auch schon bei den letzten Übungsdiensten, mit dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF20) und den neuen Gerätschaften vertraut.

An mehreren Stationen wurde u.a. der Umgang mit der Multifunktionsleiter, dem Stab-Fast (zur Stabilisierung eines verunfallten Fahrzeugs) und der Rettungsplattform (für Unfälle mit LKW und Busse) geübt.

Auch im Rahmen des kommenden Übungsdienstes werden wir uns mit dem Thema technische Hilfeleistung befassen.

Rohbaubesprechung für das Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 (HLF 20) bei der Albert Ziegler GmbH

Am Montag, den 19. Februar 2018 fuhren die Mitglieder des Arbeitskreises „Fahrzeugbeschaffung“ zur Albert Ziegler GmbH nach Giengen, um bei der Rohbaubesprechung die letzten Details am HLF 20 zu besprechen und Geräte für den Einbau bereit zu stellen.

Die detaillierten Vorplanungen für das Fahrzeug, entsprechend den Einsatzanforderungen in Bad Zwesten, begannen schon im Jahr 2016.

Nach dem der Förderbescheid des Landes Hessen vorlag, wurden die Ausschreibungen für das Fahrgestell und den Fahrzeugaufbau in der Hessischen Ausschreibungsdatenbank veröffentlicht.

Nachdem Eingang der verschiedenen Angebote der Anbieter wurden diese gesichtet und geprüft. Die Ergebnisse der Ausschreibungen wurden dem Gemeindevorstand zur Beschlussfassung vorgelegt.

Das Fahrgestell konnte im Februar 2017 bei der MAN AG in Auftrag gegeben werden. Den Auftrag für den Fahrzeugaufbau erhielt die Albert Ziegler GmbH.

Im April erfolgte die Bauvorbesprechung mit dem Ziegler-Gebietsleiter Jörg Winter

Im Juli 2017 wurden bei einem Besuch im Werk in Giengen die Eckpunkte für den Aufbau und die Ausstattungen mit den Herren Ostrowski, Tontch und Schwarze von der Firma Ziegler besprochen. In der Folge wurde detaillierte Pläne für den Aufbau erstellt, das Fahrzeugdesign abgestimmt sowie noch kleinere Planänderungen vorgenommen.

Die Auslieferung des Fahrgestells durch MAN AG, an die Albert Ziegler GmbH, erfolgte Anfang September.

Nun konnte die Firma Ziegler mit dem Fahrzeugaufbau beginnen. Anfang Februar wurde der Aufbau auf das Fahrgestell aufgesetzt und der Innenausbau begann.

Bei der Rohbaubesprechung wurden dann die vorliegenden genehmigten Aufbaupläne mit dem Original verglichen. Es stellte sich heraus, dass die Verantwortlichen von der Firma Ziegler und aus Bad Zwesten sehr gut vorgearbeitet hatten. Lediglich drei kleinere Änderungen mussten noch vorgenommen werden.

Es folgen nun noch die weiteren Ausbauarbeiten am Fahrzeugaufbau sowie an der Mannschaftskabine. Das Fahrzeug erhält noch seine Beklebung. Die Ziegler Qualitätssicherung wird das Fahrzeug noch einmal auf „Herz und Nieren“ prüfen. Das komplette Fahrzeug wird anschließend noch einmal durch den technischen Prüfdienst des Landes Hessen (Medical Airport Service) abgenommen. Anschließend erfolgt dann noch die TÜV-Abnahme, damit das Fahrzeug zugelassen werden kann.

Wie man diesen Ablauf entnehmen kann, erkennt man gut, dass ein Feuerwehrfahrzeug nicht „von der Stange“ gekauft werden kann. Zwischen dem Auftrag und der Auslieferung können, bei allen Anbietern, so schon einmal bis zu 16 Monate liegen.

Wenn der Terminplan eingehalten wird, kann das Fahrzeug voraussichtlich Mitte April bei der Albert Ziegler GmbH abgeholt werden.

Die offizielle Indienststellung erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden.

Zusammen sind wir stark – Bauhof und Feuerwehr Bad Zwesten beschaffen gemeinsamen Gabelstapler

Bad Zwesten. Nachdem der Hubwagen der Feuerwehr Bad Zwesten defekt war und zur Bestückung des Hochregales im Feuerwehrhaus mindestens eine kostspielige Reparatur anstand wurde nach einer Baubesprechung mit Uwe Otto von der Gemeinde eine Idee geboren. Der Bauhof plant ebenfalls ein Hochregal in das neben dem Feuerwehrhaus befindliche Gebäude auf der Sammelstelle einzubauen, auch hierfür wird ein Stapler benötigt. Somit beschloss man einen gebrauchten Gabelstapler gemeinsam zu beschaffen. Der Kostenrahmen wurde mit 10.000 festgelegt und der Gerätewart der Feuerwehr, Tobias Bachmann, machte sich auf die Suche und wurde schnell fündig. Nachdem der Gemeindevorstand zustimmte wurde, das Gerät beschafft und die Gemeinde übernahm einen Anteil von 7.000 € und der Feuerwehrverein steuerte 3.000 € bei.

Bürgermeister Michael Köhler freute sich über die tolle und unkomplizierte Kooperation mit der Feuerwehr.  „Die Feuerwehr und die Gemeinde partizipieren gleichermaßen von einer engen Zusammenarbeit, wie man hier am Beispiel der Beschaffung des Gabelstaplers exemplarisch sieht. Beide Organisationen sind dadurch die Gewinner.“ Durch den Gabelstapler werde die Lagerung von Waren  deutlich vereinfacht. Zusätzlicher Vorteil: Sowohl die Gemeinde als auch die Feuerwehr sparen durch die gemeinsame Beschaffung einen respektablen Geldbetrag ein, so der Bürgermeister.

Auch die Ausbildung für weitere Führerscheine für den Gabelstapler werden die Feuerwehr und der Bauhof zusammen organisieren und durchführen.von links stellv. Wehrführer Christopher Losekamp, Wehrführer Marc Bachmann, Gemeindebrandinspektor Björn Nöchel, Erster Beigeordneter Dieter Kraushaar, Gerätewart Tobias Bachmann, Christian Ellrich (Bauhof), Uwe Otto (Bauverwaltung), Bürgermeister Michael Köhler vor bzw. auf dem neuen Arbeitsgerät

Weihnachtsbaumsammelaktion 2018

Wie in vielen anderen Ortschaften wurden gestern auch in Bad Zwesten die ausgedienten Weihnachtsbäume durch die Jugendfeuerwehr eingesammelt. Unterstützt wurden die Jugendlichen von der Einsatzabteilung und insgesamt 5 Schleppergespannen.

Am frühen Nachmittag war es dann nach ca. 4 1/2 Stunden Arbeit geschafft. Eingesammelt wurden 366 Tannen und ein Spendenbetrag, mit welchem die verschiedenen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr in 2018 finanziert werden.

Wenn Sie noch die Gelegenheit nutzen möchten, unserer Jugendfeuerwehr eine Spende zukommen zu lassen, können Sie das unter folgender Bankverbindung tun:

Jugendfeuerwehr Bad Zwesten
IBAN: DE 18 5206 1303 0003 2201 68
BIC: GENODEF1BOR

Vielen Dank an alle Spender und Unterstützer!