Florian Bad Zwesten 1-64

Bad Zwesten Kürzlich konnte der Gerätewagen-Logistik (GW-L) mit dem Funkrufnamen: Florian Bad Zwesten 1-64 nach einer mehrmonatigen Umbauphase einsatzbereit gemeldet werden.

Die Kosten des Umbaus teilen sich Feuerwehrverein, Gemeinde und die Jugendfeuerwehr.

Bis zur Indienststellung des neuzubeschaffenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs 20 (HLF 20) wird der GW-L die Gerätschaften zur technischnischen Hilfeleistung transportieren.

Kreiszeltlager in Edermünde-Besse

Edermünde-Besse Der Edermünder Ortsteil Besse war für ein Wochenende Mittelpunkt des Kreisteils Fritzlar-Homberg. Zumindest in Sachen Feuerwehr. 850 Jugendliche schlugen in Besse ihre Zelte auf.

Nach der Eröffnung in der Billsteinhalle hatten sich die Organisatoren um Gemeindebrandinspektor Volker Sieche und Gemeindejugendfeuerwehrwart Jörg Frey etwas Besonderes ausgedacht: Für jeden Teilnehmer gab es eine Fackel und aus der Nachtwanderung wurde eine Fackelwanderung mit Abschluss auf dem Besser Sportplatz. Dort wurde eine große „112“ nachgestellt. Feuer war das zentrale Thema des Abends. Die Fire Devils beeindruckten die Zuschauer mit einer Feuershow, bevor der Abend an den Feuerstellen ausklang.

Der zweite Zeltlagertag begann mit einem guten Frühstück, denn für viele Jugendfeuerwehrmitglieder stand der Erwerb der Leistungsspange an. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr. Die Teilnehmer können die Prüfungen im Alter von 15 bis 18 Jahre absolvieren. Dabei kommt es in den fünf Disziplinen nicht nur auf Schnelligkeit und Genauigkeit an, die Zusammenarbeit in der Gruppe ist wichtig.

Fünf Disziplinen

Die fünf Disziplinen sind eine Mischung aus sportlichen und feuerwehrtechnischen Aufgaben sowie einer Station, an der Fragen zu beantworten sind. Beim 1500-Meter-Staffellauf muss die Gruppe die Distanz innerhalb einer Zeitvorgabe absolvieren. Schafft sie es schneller, gibt es maximal vier Punkte. Beim Kugelstoßen sind von allen Gruppenmitgliedern zusammen mindestens 55 Meter zu stoßen, auch hier gibt es maximal vier Punkte. Bei der Schnelligkeitsübung müssen acht Feuerwehrschläuche verlegt werden. Bei einem Löschangriff müssen die Jugendlichen Wasser aus einem offenen Gewässer entnehmen und dann eine Schlauchleitung bis zu einer Einsatzstelle aufbauen. Es kommt dabei auf Genauigkeit an. Die letzte Disziplin ist der Fragebogen. Die Wertungsrichter fragen nicht nur das Feuerwehrwissen ab, es geht auch um politische und gesellschaftliche Fragen.

Am Endes des Tages haben Winfried Kramer und Michael Motz an die 20 Gruppen insgesamt 146 Leistungsspangen verliehen.

Für alle Jugendlichen, die nicht an der Leistungsspange teilnahmen, hatten sich die Organisatoren ein Geländespiel ausgedacht. Dort starteten 55 Gruppen. Am Nachmittag war das Freibad in Holzhausen das Ziel vieler Zeltlagerteilnehmer.

Text: Christian Rinnert

Bilder: Christian Rinnert/ Bastian Herbig

Erfolgreiche Leistungsspangenabnahme

Edermünde-Besse  Die Feuerwehr Bad Zwesten gratuliert den Absolventinnen und Absolventen der disjährigen Leistungsspange in Edermünde-Besse!

Ganz besonders den 3 Teilnehmern aus der Bad Zwestener Kerngemeinde:
-Leon Breidenbach
-Nils Martin
-Lukas Durben

Bei der Leistungsspange handelt es sich um die höchste Auszeichnung der deutschen Jugendfeuerwehr.
Die Gruppe erreichte bei der Abnahme am Samstag ordentliche 17 Leistungspunkte!

Danke auch an die Ersatzfrau Nadja, welche für den Fall der Fälle den ganzen Tag bereitstand.

 

Feuerwehrsenioren im Hochsauerland

Auch in diesem Jahr waren die Senioren der Bad Zwestener Feuerwehren wieder unterwegs. Diesmal war das Sauerland unser Ziel.
43 Personen stiegen am Mittwoch, den 6. Juli 2016 in den Bus der BKW Bad Wildungen. Unser Fahrer war diesmal Jörg Wagner, da unser Stammfahrer Gerhard Pachonik mit einer Reisegruppe auf Norderney war. Jörg holte uns gegen 7.00 Uhr an den verschiedenen Abfahrtstellen in den Ortsteilen ab.

Es ging bei Frankenberg in das Edertal, dem wir über Battenberg und Hatzfeld bis nach Bad Berleburg-Raumland folgten.

Frühstück 2

Vor dem Schieferschaubergwerk in Raumland bauten wir unser rustikales Frühstücksbuffet auf. Frisch gestärkt besichtigten wir dann das „Schieferschaubergwerk“.

Bergwerk 2

Wir hatten einen Extratermin außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart und die beiden Bergmänner erklären uns anschaulich den Schieferbergbau und die damit verbundene beschwerliche Arbeit. Wir erfuhren viel über diesen natürlichen Baustoff und die vielseitigen Vorzüge, wenn Schiefer auf Dächern oder Fassaden verbaut wird.

Bergwerk 4

Nachdem wir so viel Neues über den Schiefer erfahren hatten, fuhren wir weiter über Bad Berleburg, der Haupt- und Residenzstadt der Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg, mitten hinein in das Hochsauerland.
Auf kleinen und kurvenreichen Straßen ging es über Wingeshausen und Fleckenberg nach Schmallenberg. Hinter Wingeshausen hatten wir noch die Gelegenheit einen Blick auf das Wisentgehege zu werfen. Unterwegs begleiteten uns immer wieder schöne Ausblicke in das Sauerland.

Bei Oberkirchen legten wir im Hotel „Gut Vorwald“ unsere Mittagspause ein.

Gut Vorwald 4

Da wir das Essen schon vorbestellt hatten, wurde uns ganz zügig das leckere Mittagessen serviert. Einige hatten die leckeren Forellenvariationen aus den hauseigenen „Bellmecke-Teichen“ ausgewählt. Die Anderen hatten sich für die weiteren Gerichte aus der umfangreichen Speisekarte entschieden. Wer wollte hatte anschließend noch Zeit für einen kleinen Verdauungsspaziergang.

So gestärkt fuhren wir weiter durch das Hochsauerland, entlang dem „Kahlen Asten“ nach Winterberg. Dort war ausgiebig Zeit für einen Stadtbummel, dem Besuch des Kurparks oder zur Einkehr.

Die Heimreise erfolgte über Bruchhausen, die Bruchhäuser Steine und Willingen.
An der Talstation der Ettelsbergseilbahn in Willingen bauten wir noch einmal das Buffet auf und bei Brot, Brötchen, Wurst, Käse und leckeren Frikadellen wurde über den schönen Tag gesprochen.

Ettelsberg 2Ettelsberg 6

Satt und zufrieden setzten wir die Heimreise fort und waren gegen 20.00 Uhr wieder zu Hause.
Mit Jörg Wagner hatte uns die BKW Bad Wildungen, als Ersatz für Gerhard Pachonik, wieder einen sehr guten Fahrer zur Verfügung gestellt, der uns sicher durch Hessen, Nordrhein-Westfalen und das „Fürstentum Waldeck“ chauffierte.